Füssen, 17. Juni 2026 – Nach drei Niederlagen in den vergangenen vier Spielen gehen die Füssen Royal Bavarians als Tabellenvierter in das Heimspiel gegen die München Caribes. Am Samstag wartet am King’s Field damit ein direktes Duell im engen Rennen um die Playoff-Plätze.

Die Ausgangslage ist klar: Nur die ersten drei Teams der Liga qualifizieren sich für die Endrunde. München steht aktuell auf Rang zwei und damit unmittelbar vor den Royal Bavarians, die nach der jüngsten Ergebniskrise wieder Punkte brauchen, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.

Im Hinspiel behielt Füssen mit 23:10 und 6:1 noch klar die Oberhand. Vor allem das zweite Spiel hatte es jedoch in sich: Dort standen die Royals dem aktuell besten Pitcher der Liga, Koki Fukumoto, gegenüber. Damals war es David Wallace der seine Mannschaft mit einem Grand-Slam-Homerun früh auf die Siegerstraße brachte. Der Münchner Linkshänder führt mittlerweise die Strikeout-Statistik der 2. Bundesliga Südost mit 123 Strikeouts in nur 57 Innings deutlich an und dürfte auch diesmal wieder die größte Herausforderung für die Füssener Offensive darstellen.

Trotz der schwierigen Aufgabe kann Coach Mitch Wirthmüller personell aus dem Vollen schöpfen. Der Trainer zeigt sich vor dem Heimspiel zuversichtlich: „Wir hatten einen kleinen Durchhänger nach der Pause, aber ich denke wir haben uns wieder gefangen und sind bestens vorbereitet auf die Spiele am Wochenende.“

Für die Royal Bavarians ist die Partie damit ein echter Gradmesser im Kampf um die Playoff-Plätze. Mit einem Erfolg gegen die Caribes könnten die Füssener ein wichtiges Ausrufezeichen setzen und den Druck auf die direkte Konkurrenz hochhalten.

Für die Fans gibt es als Spieltagsmotto am Samstag den „Caribbean Day“. Das King’s Field wird zur Karibikinsel mit lateinamerikanischen Beats und der passenden Verpflegung mit Tacos und Aperol Spritz. Tickets können im Onlineshop erworben werden.

Für alle Zuschauer, die es am Samstag nicht ins Stadion schaffen, gibt es wieder die kostenfreie Liveübertragung von King’s TV.

Foto © Martin Bühler